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Wissenswertes über den Traumfänger


Der Traumfänger, in der englischen Sprache auch als Dreamcatcher bezeichnet, findet seinen geschichtlichen Ursprung bei den in Nordamerika ansässigen Indianern. Im Allgemeinen können Sie hierbei vier Legenden vorfinden, die sich eingehend mit der Geschichte und Symbolik des Traumfängers beschäftigen. Drei Sagen können zudem jeweils den Stämmen der Lakota, Azteken und Anishinabe zugeordnet werden. Bei der vierten Legende ist jedoch nicht übermittelt, von welchem Stamm er verbreitet wurde. Darüber hinaus sind die vier Legenden in unterschiedlichsten Versionen vertreten, sind jedoch nicht bestätigt.

Traumfänger

Bestandteile des Traumfängers

Kennen Sie sich mit dem Tramfänger im Einzelnen aus? Oder wissen sie nur, wie er in groben Zügen aussieht? Im Folgenden erhalten Sie wissenswerte Informationen über den Traumfänger, sein Aussehen und seine Bedeutung. Obgleich der Traumfänger in unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich ist, sollten Sie beachten, dass es nur einen "klassischen Traumfänger" gibt, Hierbei besteht er aus einem kreisrunden, hölzernen Reifen, welcher wiederum aus Weide verarbeitet und in dem ein Geflecht eingearbeitet wird. Zudem besteht der Reifen aus einem Sehnenfaden und einer Darmschnur. Je nach Ausführung und Geschmack kann das Grundgerüst nun mit Perlen, Pedern, Leder oder auch Pferdehaar gestaltet werden. Den Überlieferungen zufolge wurde das Geflecht auch als Spinnennetz bezeichnet.

Wenn Sie die Regeln genau befolgen möchten, sollten Sie einige Kriterien und Aspekte bei der richtigen Verwendung des Traumfängers in Betracht ziehen. So soll der Traumfänger in den Augen der Indianern über einem Ruheort, wie beispielsweise dem Bett, aufgehängt werden, um das Schlafklima zu verbessern. Hierbei sollen die Alpträume im Geflecht hängen bleiben und in den frühen Stunden von der Morgensonne neutralisiert werden. Seien Sie jedoch beruhigt: die guten Träume gelangen durch das Netz und können durch die mittlere Öffnung verschwinden.

Jedoch sollten Sie beachten, dass die schlechten Träume in den Augen der Lakota durch das Loch in der Mitte des Traumfängers entweichen können. Die guten Träume hingegen bleiben bei der Legende der Lakota im Netz hängen. Aus der Legende geht auch hervor, dass die schönen Träume nach dem Einfangen auf dem Kreis und durch die Federn auf den Schlafenden geleitet werden.

Bedeutung des Traumfängers

Je nach Verwendungszweck und Bedeutung wurden die damaligen Traumfänger mit unterschiedlichsten Materialien verarbeitet. Die Perlen beispielsweise sorgen dafür, dass die schlechten Gedanken und Träume in der Nacht beschäftigt werden und somit nicht zum Schlafenden gelangen. Hierbei spielt vor allem die Farbe Türkis eine besondere Rolle und wird gerne eingesetzt, da sie für Ruhe und Frieden steht.

Falls Ihr Traumfänger jedoch Kristallsteine besitzt, so sorgen diese für den Ausgleich und die Klärung Ihrer Gedanken.