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Parapsychologie - Seelenkunde


Der Name Parapsychologie wurde im Jahre 1889 von Max Dessoir geprägt und leitet sich ab von den griechischen Wörtern "para", zu Deutsch "neben" und "psychología", was mit "Seelenkunde" zu übersetzen ist. Es handelt sich dabei um eine Wissenschaft, die sich der Aufgabe annimmt, Ursache und Wirkung psychischer Fähigkeiten, sowie ein Leben nach dem Tod zu untersuchen.

Somit werden paranormale Ereignisse, Erscheinungen und ähnliches zu erklären versucht. Doch nach wie vor werden Untersuchungen und Experimente dieses Zweiges von anerkannten Wissenschaften nicht anerkannt; vielmehr ignoriert man sie als Pseudowissenschaft.

Parapsychologie - Seelenkunde

Forschungsbereiche der Parapsychologie

Man unterscheidet hier zwei Forschungsbereiche: 1. mentale Sachverhalte und 2. paraphysische Sachverhalte - unter mentalen Sachverhalten versteht man zum Beispiel Telepathie (Gedankenlesen) und Psychometrie (Präkognition und Hellsehen), zu den paraphysischen Sachverhalten zählen alle Sparten von mentalen Beeinflussungen der physischen Umwelt. Hierzu zählen die Telekinese, also das Bewegen von Gegenständen allein durch übersinnliche Kräfte; Materialisation, welche das Erscheinen von Menschen durch das Ektoplasma eines Mediums meint. Außerdem zählt man noch die Phänomene Spuk und Levitatation dazu; Levitation ist eine paranormale Erscheinung, bei der Menschen und Gegenstände auf unerklärliche Weise schweben.

Dass man all diese Phänomene bzw. das parapsychologische Gebiet allgemein als Pseudowissenschaft bezeichnet und deren Experimente und Untersuchungen kritisiert, hängt unter anderem daran, dass die der Forschung zugrunde liegenden Spontanberichte nicht replizierbar, also wiederholbar sind. Zudem werden die sogenannten Effektstärken bei zunehmender Kontrolle verringert. Desweiteren fehlt es an einer klaren und positiven Definition des "Psi"-Begriffes, der somit lediglich als unbekannter Faktor abgetan wird.

Eigene Erfahrungen

Sicher haben Sie die ein oder andere Erfahrung schon mit solchen Phänomenen gemacht, die Sie sich selbst nicht erklären konnten. Viele Menschen bleiben deshalb mit ihren Erfahrungen alleine, trauen sich nicht sich mit anderen auszutauschen und haben Angst vielleicht als verrückt abgestempelt zu werden. Wir leben in einer Kultur, in der alles erklärbar und sichtbar sein muss. Niemand glaubt mehr an etwas, was man mit dem gegenwärtigen Wissensstand der Forschung nicht erklären kann und vor allem, was man nicht sehen, anfassen und be-greifen kann. Nehmen Sie ihre Erfahrungen an und integrieren Sie diese in Ihr Leben. Es kann zwar niemand deren Existenz bzw. die Ursache dieser beweisen, genauso wenig aber lässt sich eine Nicht-Existenz belegen. Es handelt sich, wie auch bei Religionen, allein um den Glauben und dieser beruht, wie das Wort schon verrät, um das Glauben, nicht um das Wissen. Wenn Sie etwas wüssten, bedürfte dies ja keines Glaubens mehr!