Hand lesen
Das Hand lesen ist auch unter dem Begriff Chiromantie bekannt. Als Orientierung dienen die Linien und Falten auf der Handfläche sowie die Form der Hand. Die Kunst des Handlesens konnte bis die Antike zurück verfolgt werden. Seinen Ursprung hatte das Hand lesen in Ägypten, Babylon und Indien. Im Mittelalter versuchte man, die Chiromantie, das Hand lesen, auf wissenschaftliche Art und Weise zu analysieren und die Funktionalität zu belegen. Im frühen 20. Jahrhundert wurde dies noch einmal durch die bekannte Berliner Handleserin Marianne Raschig versucht, indem sie Handabdrücke vieler berühmter Persönlichkeiten abnahm. Darunter waren unter anderem Albert Einstein, Gerhart Hauptmann, Hans Albers und Alfred Döblin.
Heute hat das Hand lesen vor allem in der Esoterik seinen Platz gefunden. Interessierte können auf unterschiedlichen Wegen das Angebot von Handlesern in Anspruch nehmen. Besonders aufpassen sollte man allerdings auf alle Handleser, die Ihre Dienste stark bewerben oder zum Beispiel auf Jahrmärkten präsent sind. Hierbei handelt es sich meist um Scharlatanerie, die meist auch sehr kostspielig enden. Gute Handleser arbeiten nur auf Termin und geben vorher bekannt, wie viel Honorar verlangt wird. Eine Sitzung dauert meist zwischen einer halben Stunde und zwei Stunden. Die besprochene Thematik sollte vorher zwischen dem Kunden und dem Kartenleger vereinbart werden um am Ende auch eine Antwort auf die gewünschte Frage zu erhalten.
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