Geschichte der Esoterik ( Epoche: Mittelalter)
In der Epoche des Mittelalters wurde die Geschichte der Esoterik teilweise im Kulturraum der Christen vergessen, wohin gegen sie im Raum des Islam gut bewahrt und Teil der jüdischen Mystik wurde. Es entstanden zahlreiche neue Klöster, die die Mystik bewahrten und sie sich somit auch immer mehr nach Norden ausbreiten konnte. Im 5. und 16. Jahrhundert tauchten Schriften auf, die für die Mystik im Mittelalter eine wichtige Rolle spielten und dessen Autor Dionysios Areopagita hieß und wahrscheinlich ein Zeitgenosse von Paulus war. Dionysios war ein Vertreter einer Theologie, die platonistisch und "negativ" geprägt war und in der wer verdeutlichte, dass Gott unzugänglich für alle herkömmlichen Erkenntnisse ist. Eine "Eignung" mit Gott sei nur möglich, wenn auf alles herkömmliche Wissen verzichtet wird. Außerdem stellte Dionysios als erstes eine Rangordnung der Engel auf, welche Wesen sind, die zwischen Gott und den Menschen vermitteln. Heute ist bekannt, dass diese Schriften erst frühestens am Ende des 5. Jahrhunderts entstanden sind, da daran gezweifelt wurde, ob der Autor von Paulus erwähnt wurde.