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Brunnenkresse



Die Brunnenkresse gehört zu der Familie der Kreuzblütengewächse. Sie wächst vorzugsweise in feuchten bis nassen Gegenden, deshalb spricht man auch von einer Wasserpflanze. Die Pflanze ist sehr bekannt, weit verbreitet und in der Heilkunde sehr beliebt. Zur Heilung wird das Kraut der Pflanze, die mehrjährig ist, verwendet.

Eine hilfreiche und lindernde Wirkung erzielt man bei Beschwerden der oberen Atemwege und bei Katharren. Zudem verfügt die Brunnenkresse über die Eigenschaft, dass sie dank des Senföls, das für die Heilkunde aus der Pflanze gewonnen wird, die Bronchialsekretion angeregt werden kann. Desweiteren ist sie reich an Vitamin C und verfügt zudem über eine leichte, keimhemmende Wirkung.

Während man aus anderen Heilpflanzen oft Tee zubereitet, ist dies bei der Brunnenkresse anders. Leider verliert die Pflanze einen Großteil ihrer Wirkstoffe durch das Trocknen, so dass sie sich für Trockenkräuter nicht anbietet. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, das Kraut der Pflanze am besten frisch gepflückt als Salat oder klein geschnitten auf einem Butterbrot zu genießen.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass man aus dem Kraut einen frisch gepressten Saft zubereitet und diesen trinkt. Die Tagesdosis von 60-100 ml sollte nicht überschritten werden, ebenfalls sollte die Brunnenkresse nicht über eine längere Zeit eingenommen werden, weil das scharfe Senföl die Magenschleimhaut reizen kann.

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